Der Cincinnati-Zugang geht waagrecht um den Fuß herum. Die Länge wird von der Größe des Eingriffs bestimmt.
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Zugang nach Cinncinatti |
Z.B. wird bei einer reinen Achillessehnenverlängerung nur ein 2-3 cm langer Schnitt über der Ferse gemacht, bei einem peritalarem Release ein Schnitt von seitlich unter dem Knöchel an der Außenseite des Fußes bis maximal nach vorne an das Grundgelenk des großen Zehs. Dieser Zugang ergibt eine für den Wachstumsverlauf günstige Narbe, die zudem in Hautfalten (Langer-Linien) liegt, was kosmetisch günstiger ist.
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Links: Der Cincinnatti-Zugang bei einem kurz zuvor operiertem Kind.
Rechts: Als gut verheilte Narbe ist später nur noch eine schmale weiße Linie zu erkennen.
Für eine Achillessehnenverlängerung kann auch ein senkrechter Schnitt in Richtung der Sehne gemacht werden.
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senkrechter Zugang |
Da die Narbe mitwächst, ist der Schnitt kosmetisch ungünstiger und recht auffällig, allerdings ist es für den Operateur einfacher, an die Strukturen um die Achillessehne zu kommen.
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Zugang nach Turco |
Der Zugang nach Turco kombiniert im Prinzip den senkrechten Schnitt mit dem Cincinnati-Zugang, er wird hinter der Achillessehne senkrecht geführt und geht dann im Knöchelbereich "um die Kurve" und wird waagrecht (parallel zur Fußsohle) in Richtung großer Zeh weitergeführt.
Das kombiniert die gute Zugänglichkeit der Strukturen um die Achillessehne mit den Vorteilen des Cincinnati-Zugangs am Vorfuß, ist aber wiederum kosmetisch ungünstiger. Außerdem ist es hier schwerer, an die Strukturen weiter an der Außenseite des Fußes zu kommen.
Bilder: Iris Pott