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Informationen und Austausch zum Thema Klumpfuß
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Weitere Informationen zur Ponseti-Methode

 

Weniger als 5% der Neugeborenen mit Klumpfüßen haben hochgradige, kurze und plumpe Füße mit steifem Bandapparat, welche auf die Dehnungen und Manipulationen nicht reagieren. Diese Kinder benötigen unter Umständen eine chirurgische Korrektur. Die Ergebnisse sind jedoch besser, wenn Gelenk- und Knocheneingriffe vermieden werden können. Ein chirurgischer Eingriff hat immer einen Vernarbungsprozess zur Folge, der zu Gelenksteife und Muskelschwäche führt. Eine zunehmend behindernde Einschränkung nach dem Jugendalter ist eine häufige Folge.

 

Die Behandlung sollte innerhalb der ersten 2 Lebenswochen beginnen um den Vorteil der anfänglich hohen Elastizität von Bändern und Gelenkkapseln für die Therapie zu nutzten. In unserer Therapie werden diese Strukturen wöchentlich mit weichen Manipulationen gedehnt. Ein Gips wird nach jeder Behandlung angelegt um die erreichte Korrektur zu halten und die entsprechenden Strukturen aufzudehnen. Hierbei werden die einzelnen Fußknochen graduell in ihre richtige Position gebracht.

 

 

 




4. Gips nach Redression