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Schuhkauf mit Kindern

Vor dem Kauf muss der Fuß gemessen werden und zwar in der Länge und Breite!

 

 

Im Prinzip sollte das Kind die Schuhe nur zum Schutz vor Verletzungen und Kälte/ Nässe tragen. D.h. wenn es möglich ist, barfuß laufen lassen oder in Stoppersocken. Im Übrigen auch bei Socken darauf achten, dass diese nicht zu eng sind. Nach dem Anziehen immer noch einmal an der Spitze ziehen. Nach dem Waschen und vor dem Anziehen, die Strümpfe oder Socken ordentlich dehnen.

 

Die Frage nach dem ersten Schuh ist damit eigentlich auch beantwortet. Erst wenn der Fuß den Schutz des Schuhes braucht und dann auch nur so lange wie nötig!

 

Wichtig wäre, speziell für  Kinder, diese barfuß laufen lassen, soviel es geht! Denn auch ein guter Schuh stellt eine massive Funktionseinschränkung der Füße dar! Durch das Barfußlaufen bekommt die Fußsohle massive Reize, die ein Zusammenziehen der Fußsohle bewirken und somit das beste Training für die gewölbestärkende Muskulatur darstellen. Günstig wären das Laufen auf Wiesen, ja sogar auf steinigem Untergrund, da hier eine umfangreiche Reizgebung auf die Fußsohle erfolgt und Impulse zur Muskelaktivierung vermittelt werden. Beim Laufen am Sandstrand wird hier weniger die Fußgewölbe-bildende Muskulatur gekräftigt, vielmehr werden die Sprunggelenke im Bewegungsumfang und in der Stabilität beansprucht. Dies kann bei langem Laufen in tiefem Sand auch zur Überanstrengung des Fußes führen. Eine gute Kräftigung der kindlichen Fußmuskulatur könnte auch erreicht werden, wenn Kinder im Sommer das Klettergerüst auf dem Spielplatz ohne Schuhe benutzen würden. Denn beim Treten auf die Streben, beim Festklammern mit den Füßen werden die das Fußgewölbe stützenden Muskeln benutzt und damit trainiert.

 

Grobe Regel zur Kontrolle der Schuhgrößen:

 

 

Erst mit ca. 16 Jahren ist ein Fuß ausgewachsen.

 

Dies sind alles grobe Angaben, deshalb immer das individuelle Wachstum des eigenen Kindes berücksichtigen! Kinder mit zu kleinen Schuhen klagen nicht über Schmerzen, auch machen sie beim Schuhkauf keine verlässlichen Angaben darüber, ob der Schuh drückt oder nicht!

 

Bei Untersuchungen in Kindergärten, bezüglich passender Kinderschuhe, stellte sich heraus, dass  fast 50% aller Kinder unpassende Schuhe trugen! Einige zu große, aber in den meisten Fällen bis zu 3 Nummern zu kleine Schuhe!!!

 

Auch finden sich in deutschen Schuhregalen hauptsächlich Schuhe in den Größen normal. Weite oder schmale Schuhe zu bekommen, ist nicht einfach. Zusätzlich haben wir leider kein einheitliches Messsystem von Schuhgrößen. D.h. ein Ricosta 25 w, kann kleiner und enger sein, als ein Bundgaard 25 normal Was sich natürlich auch auf Schuhgrößen bezieht! Ein Geox 25 kann genau so groß sein, wie ein Primigi 23! Also wirklich nie ohne Kind und Anprobe Schuhe kaufen, bzw. dann wenigstens eine Schablone dabei haben.

 

Dies alles bezieht sich auch auf Hausschuhe! Gerade Hausschuhe sind in ihrer Verarbeitung meist minderwertig, so dass viele Kinder bereits nach kurzem Tragen „neben“ der Sohle laufen oder die Füße darin sogar hin - und her rutschen. Auch die geliebten Lederpuschen oder offene Latschen sind nicht von Vorteil. In den Erstgenannten rutscht der Fuß meist schnell nach vorn an die Spitze und wird dort eingeengt, bei den Zweitgenannten krallen die Kinder um den Schuh zu „halten“ (Gummistiefel ebenfalls).

 

Die sicherste Lösung einen passenden Schuh zu kaufen,  ist das regelmäßige Anfertigen einer Schuhschablone aus Pappe. Lässt sich diese einfach in den neuen Schuh einpassen, dann ist man schon auf dem richtigen Weg. Natürlich muss man immer noch auf Falten achten und die Flexibilität des Schuhes kontrollieren! 


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Flexibilität des Schuhs
Anfertigen einer Pappschablone
Einlagen
In Kürze
Fazit

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