Es gibt eine ganze Reihe verschiedenster Modelle für Oberschenkelschienen. Manche von ihnen haben feste Namen, andere nicht.
Allgemeine Oberschenkelschienen
Imhäuserschiene
Kieler Nachtlagerungsschiene
Kopenhagener Schiene
Allgemeine Oberschenkelschienen
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von Markus
Material: Kunststoffschiene mit beweglichem Fußteil, Klettverschlüsse, Auspolsterung mit samtähnlichem Stoff.
Durch Spannung eines Gummis, der an der Fußaussenseite befestigt ist, kann man den "Fußöffnungswinkel" einstellen und korrigieren.
Tragezeit: Bis zum selbstständigen Laufen ganztags, dann nur noch nachts.
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von Valerio
Sie sehen komplizierter aus als sie sind. Der Fuß wird in den Schuh eingelegt, so dass er mit der Ferse richtig drin ist und der Fuß auf dem Fußbett ist. Dann werden die Klettverschlüsse geschlossen und die Schiene sitzt :-)
Tragezeit: Tag und Nacht, werden nur zum Wickeln, Baden und KG abgenommen.
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von Dennis
Nach der ersten Operation nach Gipsabdruck gefertigte Schiene mit abnehmbaren Oberteil.
Schiene von hinten.
Deutlich wird sichtbar, dass das Oberschenkelteil dazu dient, eine Aussendrehung des Schien- und Wadenbeins zu erzeugen (Häufig eine weitere Komponente des Klumpfußes).
Schiene von unten.
Hier wird gezeigt, dass der vordere Teil der "Fußschiene" verstellbar hergerichtet wurde. Dies eröffnet die Möglichkeit, die Sichelfußstellung zu korrigieren, bzw. das OP-Ergebnis zu halten.
Hier stellt Dennis die Zugeinrichtung der Schiene vor. Die Verbindung zwischen Fußteil und Schiene- bzw. Wadenbeinteil wird durch ein Gelenk gebildet. Der Gummizug ermöglicht, dass der Fuß in Ruhestellung über die 90° Stellung gezogen wird (Sicherung des OP-Ergebnisses zur Achillessehnenverlängerung). Gleichzeitig kann der Fuß gegen die Kraft des Gummizuges arbeiten und so zumindest etwas Kraft aufbauen. |
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von Dennis
Bei dieser Schiene handelt es sich um eine US-OS-Fuß-Korrektur-Nachtschiene (OS = Oberschenkel, US = Unterschenkel)
Die Schiene verfügt über folgende Ausstattungsmerkmale:
Unterhalb der Grundhalteplatte ist das in der Beschreibung zum ersten Bild erwähnte "Sichtfenster" zu sehen. Eine Korrektur der Sichelfußkomponente, bzw. Sicherung des OP-Ergebnisses wird durch ein verstellbares Fußvorderteil erreicht. Der Drehpunkt befindet sich in der Mitte des blauen Riemens, die Führung der Kunststoffschiene wird durch das Langloch im Zehenbereich erreicht.
Hier ist das demontierte Oberschenkelteil zu sehen. Ein dort befindlicher Metallstab wird auf der Rückseite der Schiene in eine integrierte Führung geschoben. |
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von Julia
Sichel-Klumpfußschiene mit verstellbarem Oberschenkelteil und Wadenschelle. "Seitlich einstellbarem Federgelenk" zur zusätzlichen Spitzfußkorrektur, sowie spezielles Rastengelenk und verstellbarer Vorfuß-Korrekturpelotte. Spezielle dreh- und längenverstellbare Kniemechanik zur Wachstumsanpassung. Durch diese spezielle Mechanik kann die Innenrotation im Unterschenkel sowie die Varus- oder Valgusstellung korrgiert und eingestellt werden. |
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von Nicklas
Diese Schiene wird in Heidelberg verwendet. |
Imhäuserschiene
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Oberschenkelschiene aus Kunststoff mit Metallstreben und einer großen Schraube unter dem Fuß. Auspolsterung mit Anti-Allergiker-Leder; Klettverschlüsse, Ledermanschette mit Bändern.
Die Manschette wird über dem Knöchel befestigt. Dann werden die Bänder durch drehen der Schraube auf eine Spule aufgewickelt bis sie straff sind. Dadurch wird die Ferse am Boden gehalten und kann nicht hoch rutschen.
Tragedauer: Gleich nach der OP für einige Monate
Tragezeit: ganztags |
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von Simon
Oberschenkelschiene aus Kunststoff und Metallstreben so wie einem Lederriemen als Zugvorrichtung unter dem Fuß. Klettverschlüsse, Ledermanschette mit Bändern. Die kleine Ledermanschette wird zwischen Knie und Knöchel befestigt. Die Bänder laufen unterhalb der Schiene in einer Öse zusammen. Durch die Öse läuft der Lederriemen, dieser wird festgezogen (wie bei einem Gürtel). Der Lederriemen ist am unterem Bogen der Schiene befestigt, so dass ein guter Zug besteht. Der Fuß muss fest auf der Schiene stehen, die Ferse wird so am Boden gehalten und kann nicht mehr hoch rutschen. Optimale Streckung der Achillessehne!! Die beiden Klettverschlüsse halten das Bein in der Schiene.
Tragedauer: 8 Wochen nach OP bis zum 1. Lebensjahr, ca. 6 Monate.
Tragezeit: 24 Stunden |
Kieler Nachtlagerungsschiene
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von Julian
Tragezeit: nur nachts
Tragedauer: ab einem Alter von ca. 17 Monaten, vorher wurde mit Gipsschalen therapiert, da die Füße für "richtige" Nachtschienen noch zu klein waren.
Schienen aus der Vorderansicht. Sie werden mit je fünf Klettverschlüssen befestigt, etwas zeitaufwendig, da die Verschlüsse jeweils durch eine Metallöse gezogen werden müssen. Dafür sitzen sie dann auch schön fest. Darunter ziehen wir Julian eine dünne Strumpfhose an, darüber kommen noch weite Socken sowie die Schlafanzughose, damit er nicht auf die Idee kommt, sich die Schienen wieder auszuziehen.
Schienen aus der Rückansicht. Man sieht das Belüftungsloch (Anmerkung der Herausgeber: Dieses Loch dient nur an 2. Stelle zur Belüftung. Vordergründig dient es dazu, um festzustellen, ob die Ferse richtig in der Schiene sitzt!!!) am Hacken. Alle Bereiche der Schiene sind gut gepolstert, um allzu starke Druckstellen zu vermeiden.
Fußteil von unten. Man sieht, dass sich der Vorfuß gegenüber dem Fersenbereich nach aussen drehen und so fixieren lässt (im Fußteil sind ein Schlitz und eine Schraube zum Festdrehen). |
Kopenhagener Schiene
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von Pascal
Nach Gipsabdruck gefertigte Kunststoffschiene, innen mit Leder ausgekleidet, Klettverschlüsse. Das Fußteil kann man waagerecht und senkrecht mit Hilfe der Lederriemen im gewünschten Winkel fixieren, zur Sicherung des OP-Ergebnisses.
Tragedauer: nach der OP bis voraussichtlich zum selbstständigen Laufen
Tragezeit: 5 Monate; Nachts
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von Sarah
Sie wird nach einem Gipsabdruck gefertigt; besteht aus Kunststoff, wobei die Innenpolsterung auch ein Kunstvlies hat sowie Luftlöcher. Die Schiene kann man mittels eines Lederriemens fixieren und sie wird mittels Klett befestigt.
Tragedauer: ab Gipsabnahme nach der OP fast ein Jahr, die ersten paar Monate rund um die Uhr (nur abzunehmen bei KG und Baden); danach nur nachts. |




































